Albert Scheinstein - der etwas andere Briefkasten

Das ist Albert Scheinstein. Ein " Fels" aus einem alten Holzschrank, Beton und diversen anderen Materialien der nur ein Stein zu sein scheint - deshalb der Name Albert Scheinstein. 
Als ich den Alten Schrank oder Kiste oder was auch immer es einmal war, im Schuppen fand, hatte ich sofort die Vision eines Briefkastens mit Klingelanlage in Form eines Felsens. 
Wie auf dem Bild zu sehen steht er inzwischen am Grundstückseingang und erfüllt schon die volle Funktion eines Briefkastens, die Klingelanlage muss noch montiert werden.
Hier zeige ich die Entstehung des Scheinsteins.

 

Der erste Blick

Das hier ist der alte Schrank wie ich ihn im Schuppen fand.

 

Im nächsten schritt habe ich den Schrank mit witterungsbeständiger Farbe gestrichen und den Briefkasten eingebaut. Etwas später dann noch die Vorrichtung für die Klingelanlage.

 

Unter dem Schrank wurde ein Rollbrett mit hoher Tragkraft montiert denn die geplante Betonverkleidung war eine schwere Angelegenheit
Mit Styropor viel Klebeband und Kaninchendraht bekam der Schrank nun eine erste grobe Form eines Felsens. Da dies mein erstes Projekt dieser Art war, musste ich auch erst herausfinden wie alles am besten hält.

 

Nun konnte es losgehen.....Beton anmischen, Zementschlämme vorbereiten, diverse Zusätze um die Stabilität zu erhöhen und die ersten Beton lagen wurden aufgebracht. Zunächst am liegenden Objekt.

 

Dann weiter am stehenden Objekt. Die unterschiedlichen Farben des Betons ergeben sich zum einen aus unterschiedlichen Trocknungsgrad bzw Abbindezeit und auch aus einer anderen Zusammensetzung denn auch hier hatte ich noch keine Erfahrung welche Mischung sich am ehesten eignete.

 

Um unterschiedliche Oberflächen und auch um die anschliessende Oberflächengestaltung zu testen, fertigte ich einen kleinen Stein auf dem ich dann Herumprobieren konnte.

 

Geschafft. Alles super, keine Risse, standfest..... nun kam die ÜberlegungGestaltung mit Farbe um den Stein auch wirklich annähernd wie ein Stein aussehen zu lassen. Diverse Farbmischungen und Oberflächenbehandlungen führten dann zum Wunschergebnis.

 

Nun musste ich den künftigen Standort vorbereiten: Erde und Schotter ausschachten und so eine Mulde bilden um ein Kiesbett vorzubereiten.

 

Der Transport von der Werkstatt zum Standort war eine Hürde denn der Scheinstein ist sehr schwer, das befestigte Rollbrett bot nur wenig Spiel und der Weg zum Grundstückseingang ist uneben und unbefestigt. 
Glücklicherweise gab es beim Nachbarn eine kleine Feier und so "borgte" ich mir 5 kräftige Männer die dann mithilfe von breiten Bohlen zum unterlegen, Spass an der Sache und der Aussicht auf eine Kiste Flens den schweren Albert transportierten. Vor lauter Aufregung vergass ich hier Bilder zu machen.

 

Geschafft! Noch einige Feinarbeiten rundherum und Albert Scheinstein glänzt auf seinem Platz und steht dort als würde er schon immer dort stehen. In Kürze wird noch die Elektrik angeschlossen und dann funktioniert auch die Klingel.